Wintereinsamkeit: Meine 7 besten Tipps, um der „Wintereinsamkeit“ zu entkommen!

Was machst du, wenn sich die „Wintereinsamkeit“ in dein Leben schleicht? Kennst du diese Einsamkeit und möchtest du sie loswerden?

Ich muss zugeben, auch mich hat die Wintereinsamkeit voll erwischt.

In diesem Jahr noch mehr als in den vergangenen Jahren. Das Jahr ist so schnell vorüber gezogen, dass ich mich von der Wintereinsamkeit überrumpelt fühle. Im Rechner sehe ich das Datum und denke, dass es doch gerade erst noch Silvester war. Wo ist die Zeit bloß hin? Meine Familie wird mir sicher wieder einreden wollen, dass das zum Älterwerden dazugehört.

„Die Zeit vergeht einfach schneller, je älter man wird“, höre ich meine Mutter sagen.

Aber davon will ich nichts wissen, schließlich höre ich das gleiche von meinen jüngeren Klientinnen. Auch sie haben das Empfinden, dass die Zeit schneller vergeht. Ich bin beruhigt und beginne mir Fragen zu stellen.

Habe ich Angst vor dem Älterwerden? Egal. Tiefer mummele ich mich in meine Jacke und mein Hündin Lilly kuschelt sich enger an mich. Die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt und ich beobachte mich dabei, wie ich Gedanken produziere, die ich im Frühjahr und Sommer nicht denken würde.

Wie wird Weihnachten, wenn du und die Wintereinsamkeit allein sind? Was machst du, wenn du wie alljährlich siehst, dass alle deine Freunde mit ihren Familien feiern? Werde ich den Winter ohne Grippe überstehen? Was mache ich, wenn ich einschneie? Ich lebe allein auf einem Berg und die Vermieter wollen das Haus verkaufen. Was mache ich, wenn niemand das Haus kauft? Werde ich den Winter allein überstehen? Was ist, wenn ich stürze, was ist wenn…?

Spätestens jetzt ist mir klar, dass ich kurz davor stehe geistig abzudrehen. „Wintereinsamkeit“, Christina, höre ich mich innerlich sagen, Stopp!!!

Ich zucke zurück, erschrecke vor soviel Vehemenz meiner inneren Stimme. Aber ich weiß, dass ich spätestens jetzt mit diesem Gedankenkreisen aufhören muss. Schnell eile ich in die Küche und mache mir einen leckeren Ingwertee.

Christina Didszun, Wintereinsamkeit

So, jetzt geht es schon etwas besser. Ich beginne mir Gedanken darüber zu machen, wie ich in den nächsten Monaten der „Wintereinsamkeit“ begegnen möchte.

  1. Ich erkenne und gebe vor mir zu, dass ich vor der „Wintereinsamkeit“ Angst habe. Dabei notiere ich mir all das, wovor ich mich in dieser Zeit fürchte. Dazu zählen: Gedanken an meine Familie, Partnerschaft, Beruf, Gesundheit und persönliche Gedanken. Alles, was mir an und in dieser Zeit gefährlich erscheint, schreibe ich in einer Liste auf. Mache dir bewusst, wovor du Angst hast, damit du vorbereitet bist. Du wirst erstaunt sein, hinter welchen Türen sich die Wintereinsamkeit verbirgt. Was sie alles zum Vorschein bringt und welche Gefühle mit ihr aus deinem Inneren hervortreten.
  2. Akzeptiere alle Gefühle, die die Wintereinsamkeit in dir auslöst und was dabei an Emotionen und Ängsten in dir hoch kommt. Spüre dabei deinen Körper ganz deutlich. Wie fühlt es sich in deinem Bauch, deiner Brust und in deinem Hals an? Nimm diese Gefühle und Empfindungen an, sie möchten gesehen werden. Sie sind ein Teil von dir und wollen wahrgenommen werden. Wenn du jetzt traurig wirst, dann darf das sein, denn du stellst dich genau jetzt deinen Ängsten. Wenn die Empfindungen tiefe Emotionen in dir wecken, dann beginne zu atmen. Atme tief in deinen Bauch und lerne sie auszuhalten.Vergrößert sich der Schmerz, dann ist das ein Zeichen, dass du innerlich kämpfst.
  3. Nun sprich dich innerlich an. Ich darf diese Angst vor der Wintereinsamkeit haben. Ich darf sie haben und ich habe mich lieb damit! Kannst du dich damit nicht annehmen, dann akzeptiere auch das.Ich habe mich auch lieb, wenn ich sie nicht akzeptieren kann!
  4. Schaue dir jetzt noch einmal deine Liste an. Spüre, welche Situationen dir innerlich noch sehr nahe gehen. Sprich dich immer wieder an. Und fühle nach.

    Fühle so lange nach, bis du innerlich eine kleine Veränderung wahrnimmst.

  5. Im nächsten Schritt beginne eine weitere Liste und schreibe all das auf, was dir am Winter, an der dunklen Jahreszeit gefällt und zum anderen, woran du Spaß und Freude hast.
    Notiere, was du in dieser Zeit, die dich bisher so „augenscheinlich“ bedroht hat, Gutes dir tun kannst. Unter welchen Umständen und Gegebenheiten ist es möglich, dass du es dir gemütlich machst? Womit kannst du dir eine wohnliche und warme Atmosphäre zaubern?
  6. Christina Didszun, WintereinsamkeitVielleicht bringt es Spaß, dir bewusst Zeit für deine Körperpflege zu nehmen und dein Bücherregal zu durchstöbern. Sicher warten dort einige ungelesene Werke auf dich. Genauso, wie spezielle Musiktitel diesen Zauber für dich bereit halten. Welche Klänge passen in diese ruhige, stille und besinnliche Zeit?Und vielleicht wird noch gelegentlich die „Wintereinsamkeit“ auftauchen, an deine Tür klopfen und dich mitreißen wollen. Lehne sie, wenn sie vor dir steht, nicht ab. Im Gegenteil. Begrüße sie wie einen guten Freund, der nach dem er sich einer Weile aufgewärmt hat, von ganz allein zur Tür hinaus gehen wird.

    Übe dich in Widerstandslosigkeit und gib den Kampf gegen die „Wintereinsamkeit“ auf.

  7. Abschließend folgt ein, für viele Menschen, verrückter Schritt. Sei dankbar für deine Angst. Bedanke dich, dass du sie fühlen und spüren darfst und dass sie sich dir zeigt. Denn was uns unsere „Winterangst“ zeigt, ist bei genauerem Hinschauen nur Teil unserer Lebendigkeit. Eine winzige Facette in unserer Gefühlspalette. Das Fatale daran ist, dass wir gelernt haben, diese mit den falschen Maßstäben zu bewerten. Erkenne, dass sie sich verschlimmert, je mehr du gegen sie ankämpfst.

    Dankbarkeit ist das beste Mittel, sich von der „Wintereinsamkeit“ zu lösen.

  1. Dabei musst du die Dankbarkeit nicht gleich spüren. Allein die Haltung ist wichtig, dass es eine Möglichkeit gibt, die „Winterangst“ anders zu betrachten. Das allein hat schon eine wohltuende Wirkung. Und jetzt kommt der größte Trick, den ich immer anwende, wenn ich mich in ausweglosen Situationen befinde.

Ich beginne mich in die Situationen zu verlieben, die ich nicht ändern kann.

  1. Ich beginne mich in die Winterzeit und die „Wintereinsamkeit“ zu verlieben. Dies ist eine bewusste Entscheidung, von der ich weiß, dass sie mir gut tun wird.

Ja, ich gebe zu, dass ich mich schon zu Beginn des Beitrags in die „Wintereinsamkeit“ verliebt habe. Es ist ein sehr tiefes und berührendes Gefühl. Und ich bin spätestens jetzt mir ganz sicher, dass ich die dunklen Tage mit glücklich machenden Dingen ausschmücken werde.

Ich freue mich auf meine Wintersachen, die ich vom Boden hole und auf die vielen unterschiedlichen Teesorten, die mir die kalten und dunklen Tage versüßen werden. Aber am meisten freue mich auf die vielen Blogbeiträge und Videos, die ich in diesen Monaten produzieren werde.

Christina Didszun, Wintereinsamkeit

Ich spüre bereits, wie die Kreativität in mir Purzelbäume schlägt!

Auf was freust du dich am meisten? Hinterlasse mir einen Kommentar. Ich freue mich darauf.

Doch bei aller Freude ist es wichtig, dass man die Sehnsucht nach dem Frühjahr und dem warmen Wetter zulässt. Auch sie darf da sein. Denn jede Sehnsucht hat eine Süße in sich, die man auskosten sollte.

Und wenn man sich so richtig in seine „Wintereinsamkeit“ verliebt hat, genießt man das Gefühl der Sehnsucht, als Sahnehäubchen oben drauf. Liebe und Sehnsucht gemeinsam zu spüren ist ein großer Genuss. Und eins ist ganz sicher. Alles ist im Wandel.

Lasst uns daher den Winter mit all seinen Facetten der Schönheit erfahren.

 

Liebe Grüße, die Christina

 

PS: Meine Klangempfehlung: Der „Winter“ aus den vier Jahreszeiten von Vivaldi.

Christina DidszunChristina Didszun ist Diplom-Kauffrau (Marketing), Psychologische Beraterin und Autorin. Als Mentalcoach arbeitet sie seit über 16 Jahren erfolgreich mit gestressten, süchtigen und angstbesetzten Frauen. Nach ihrer Selbstbefreiung (20 Jahre Bulimie) beschloss sie die Karrierewelt zu verlassen, um ihr gesammeltes Wissen über Stress und Ängste, betroffenen Frauen weiter zu geben. Als Autorin der Bücher: „Als der Schmerz aufhörte die Seele zu essen“ und „Rendezvous mit dem Leben“ half sie bereits zahllosen Frauen, ihren Weg in die Freiheit zu finden. In ihrem neusten Werk, „Der Friedensstifter“ vermittelt sie dem Leser tiefe, richtungsweisende Botschaften.

Ihr Wunsch und ihr großer Traum ist es, dass „jede Frau einmal Gefühle von Freiheit, Glück und Lebensfreude spüren sollte“.

Mit ihrem Online-Business öffnet sie nun erstmalig die „Schatztruhe“ ihrer jahrelangen Erfahrung. Dies ist die Gelegenheit, kostengünstig von ihrem Wissen zu profitieren. Zahlreiche Videotrainings, E-Books, Hörbücher, Checklisten und weiteres Material stehen nach langer Vorarbeit in Kürze zur Verfügung. Kontakt zu Christina Didszun:  https://www.christina-didszun.de/kontakt/

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About the Author WP Admin

  • Andrea sagt:

    Liebe Christina!
    Wenn sich manchmal die Sonne lange Zeit hinter den Wolken versteckt..kann sich das beängstigend, einsam und traurig anfühlen.
    Mit deinem Blog hast du meine Angst vor der (Winter)Einsamkeit etwas zusammenschrumpfen lassen:-)
    Die Angst davor darf da sein..ich muss sie nicht wegdrücken, oder mich „betäuben“, um sie nicht zu spüren. Sondern, ich lade sie ein und lasse sie zur „Tür herein“.
    Die Angst als einen Teil meiner LEBENDIGKEIT zu betrachten fällt mir noch etwas schwer…

    Deine Tipp`s machen Laune auf die dunkle, eher ungemütliche Jahreszeit. Danke.

    Ich freue mich am allermeisten darauf, die Dunkelheit mit einem „Kerzenmeer“ zu überstrahlen..meine Wohnung mit wohltuenden Räucherdüften zu versehen, meine Katze zusammengerollt neben mir fühlen zu können..und ein paar schöne Gedanken zu Papier zu bringen.
    💖lichen Gruss von Andrea

    • WP Admin sagt:

      Liebe Andrea, herzlichen Dank für dein Feedback. Ich freue mich, dass das Thema bei dir Anklang gefunden hat und du dich für die dunklen Tage gut vorbereitest… Alles Gute für dich deine Christina

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