Selbstliebe lernen: 4 Waffen mit denen du täglich gegen dich kämpfst und an Macht verlierst.

Erfahre hier, wie du Selbstliebe lernen kannst und die Haltung eines Gewinners bekommst.

Wenn du Meisterschaft in „Selbstliebe lernen“ erlangen willst, dann kommst du nicht umhin, dir deine Glücksverhinderungsstrategien – sprich deine Waffen – anzuschauen.

Daher lerne, dich als erstes bewusst zu beobachten.

Selbstliebe lernen bedeutet: Erforsche dich selbst. Dein Handeln, dein Denken, deine Worte, deinen Körper. Untersuche jede Lebensregung. Jede noch so winzige emotionale Empfindung deines Körpers bis ins kleinste Detail. Das gelingt dir erst, wenn du dich voll und ganz für dich entscheidest. Dabei musst du radikal und dir total sicher sein, dass du es willst. Denn erst dann bist du auch gewillt, deine Waffen abzulegen.

Christina Didszun. Selbstliebe lernen

Erst wenn du das wirklich kannst, bist du in der Lage, das Wunder der Selbstliebe zu erfahren. Und ich verspreche dir, dass es alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Denn echte Selbstliebe verändert nicht nur dich, sondern sie verändert dein Leben von Grund auf. Sie ist eine echte Lebenshaltung.

Und ist der Moment gekommen, dass du weitergehen möchtest, bereite dich für den nächsten Schritt vor.

Denn jetzt musst du dich hingeben. Dein Wollen und deine Kontrolle enden hier. Du musst alles auf und abgeben. Wenn du dafür bereit bist und dich hingibst, dann wirst du durch das Tor der Glückseligkeit gehen. Dieses Tor, wird dich zur bedingungslosen Liebe führen, wenn du es ohne Ego, still und vollkommen rein durchschreitest.

Hier betrittst du ein Reich in dem du wahre Meisterschaft erlangen kannst. Es ist der Ort, wo Schmerz und Leid ein Ende finden und wo für dich das Leben täglich an Tiefe zunimmt.

Es ist der Ort des „Angekommen seins“. Hier bist du ganz in „Gott“.

Ich selbst habe mich 20 Jahre verachet, zerstört und gehasst. Kostbare Lebenszeit, die ich hätte wichtigeren Dingen widmen können.

Heute nach mehr als 16 Jahren der alles annehmenden und verzeihenden Selbstliebe, kann ich sagen, dass Glück hauptsächlich durch Bewusstheit und Annahme zu erreichen sind.

Selbstliebe lernen: Mein wirkliches Leben begann in dem Moment, als ich keine Kraft zum Kämpfen mehr hatte. Als ich mich ganz am Boden befand und aufgab. Ich selbst musste meine Waffen beiseite legen und den Kampf beenden. Den Kampf gegen mich, gegen mein Leben und vor allen Dingen gegen meinen Körper. In diesem Moment lernte ich zu ersten Mal meine Selbstliebe kennen. Es war berührend. Ich nahm mich mit meiner Schwäche, Hilflosigkeit und Trauer an. Ich nahm mich an, so wie ich bin.

Was waren die Waffen, die mich von meinem Glück fernhielten und mich hinderten mein Leben zu feiern?

1. Selbstliebe lernen: Meine Gaubenssätze:

„Du kannst nichts, du bist nichts und du wirst es nie zu etwas bringen.“  

Ich war mein schärfster Kritiker. Ununterbrochen floss meine Energie in eine Richtung, die ich überhaupt nicht wollte.

Denn dass, was ich nicht wollte, zog ich dem Gesetz der Anziehung nach, unweigerlich immer wieder in mein Leben. In dem Moment, wo ich dachte ich hätte mein Leben gemeistert, verhinderten diese unbewusst gedachten Sätze meinen Erfolg aufs Neue.

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Die Meditation half mir dabei all meine Glaubenssätze aufzudecken.

In der Stille kamen sämtliche Muster und ungeliebten Programme zum Vorschein.

Aus der Tiefe meines Unterbewusstseins tauchte langsam alles an die Oberfläche, was mich über die Jahre an meinem Glück hinderte. Jetzt konnte es angenommen und integriert werden. Blockaden ließen sich auflösen und wurden von mir durch neue Denkmuster ersetzt. Mein neuer Satz war: „Ich liebe mich so wie ich bin“.

2. Selbstliebe lernen: Meine Meinung:

Selbstliebe lernen gelingt nur, wenn du deine Meinungen beobachtest und sie hinterfragst. Zu alenl Sachverhalten und Themen hatte ich eine Meinung. Seinerzeit war ich bereits sehr belesen und mein Allgemeinwissen war ausgezeichnet. Menschen, die sich nicht für das Weltgeschehen interessierten, denen konnte ich nur ein müdes Lächeln schenken.

Ich war die „Superfrau“ die alles kannte, wusste und glaubte, meinen zu müssen.

Meine Meinung war wichtig und in meinem Umfeld gefragt. Oft hörte ich: Was sagst du dazu? Wie ist deine Meinung? Sag, was würdest du machen? Und Christina hatte stets eine gute Antwort. Ich fühlte mich geschmeichelt, gebauchpinselt und ein Stückchen größer als ich in Wirklichkeit war.

Was ich seinerzeit nicht wusste war die Tatsache, dass ich tief im Mangeldenken steckte.

Da ich mich selbst nicht liebte, musste ich mir meine Anerkennung im außen holen.

So wurde mir und meinem Umfeld meine Meinung immer wichtiger. Ich urteilte, verurteilte, bewertete, verglich und drückte allem meinen Stempel auf.

Die Wende kam, als ich erkannte, dass meine Meinung auf einer wahren Illusion beruhte. Der Illusion aus der Meinung meiner Eltern, Großeltern, meines Umfeldes, der Kirche, der Politik und, und, und…

Als mir dies bewusst wurde, begann ich meiner Meinung keinen Glauben mehr zu schenken.

Ich be-, verurteilte und verglich weniger und gewöhnte mir an, nur über Dinge zu sprechen, die ich auch selbst erlebt hatte. Seitdem lebe ich nach dem Spruch: Was interessiert mich meine Meinung. Und das ist wirklich erlösend, wenn man nicht mehr zu all und jedem Stellung nehmen muss.

3. Selbstliebe lernen: Meine Motive

Seit meiner Kindheit war ich bestrebt, ein guter Mensch zu sein. Ich war die Brave, die Liebe, die Genügsame, die Folgsame und die Bescheidene. Ich hatte gelernt, wenn ich dies alles zeigte, mir die Herzen der Menschen nur so zuflogen. 

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In späteren Jahren musste ich jedoch erkennen, dass ich mich damit nur selbst belog und ich mich tagtäglich verriet.

Denn ich war noch mehr. Aus Angst die Liebe der Menschen zu verlieren und verlassen zu werden, verbog ich mich in alle Richtungen. Allem und jedem musste ich es recht machen. Und das Fatale war, dass die Brave ja auch nicht explodieren durfte. Sie musste alles über sich ergehen lassen, auch wenn sie anderer Meinung war.

So brodelte ein Vulkan in mir.

Täglich stiegen mehr und mehr ungelebte und ungeliebte Gefühle in Form von ansteigender Hitze in mir auf und lösten starken Druck aus. Doch ich ignorierte alles, was meine vermeintlich heile Welt zu erschüttern drohte. Ich verstecke ich mich weiter hinter einer schön polierten Maske. Jedoch in mir brodelte ein gefährlicher Vulkan, vor dessen Ausbruch ich in permanenter Angst lebte.

Den Schmerz all meiner Selbstlügen übertünchte ich gekonnt mit Essen. Denn das, was in mir war, sollte keiner sehen. Das Hässliche und Böse. Das ich nicht der gute Mensch war und meine Mangel an Selbstwert, Selbstliebe und  Selbstbewusstsein bestand.

Mein Trick dabei war, dass ich die ganze Welt glauben ließ, dass ich über allen Dingen stand.

Das ich tolerant war und immer positiv drauf war. Das ging meist tagsüber ganz gut, doch wenn ich daheim war, kam die ganze Not in mir zum Vorschein. Was in täglichen Essanfällen ausuferte. Die Waffe, die ich fallen lassen musste war, das Geliebt-Werden-Wollen. Mir Liebe und Anerkennung im Außen zu holen.

Als ich lernte, mir all dies allein zu geben, konnte ich langsam authentisch werden.

Heute sage ich all das, was ich denke. Den Verlustängsten gebe ich keinen Raum mehr. Manchmal ist dies nicht ganz leicht, denn man muss lernen mit den Reaktionen der Menschen umzugehen. Jedoch ist authentisch sein so wunderbar, denn man ist Herr im eigenen Haus und man ist von der Meinung – „was sagen die anderen“ – nicht mehr abhängig.

 4. Selbstliebe lernen: Meine Ängste

Schaue dir alles an, was dir Angst macht. Betrachte es von allen Seiten. Die Angst vor Wertlosigkeit, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Trauer, Minderwertigkeit, Scham und Schuld. All diese Ängste werden durch Situationen im Außen ausgelöst und wir versuchen, alles zu unternehmen, dass wir sie nicht erfahren müssen.

Wir haben Ängste und wissen nicht, dass hinter ihnen das Leben verborgen ist. Das, was es wirklich zu erfahren gibt. Erst sehr spät habe ich erkannt und erlebt, dass alles im Leben der Polarität untersteht.

Alles ist polar und hat zwei Seiten. So haben auch unsere Ängste zwei Seiten.

Aber nur eine streben wir an. Die andere wollen wir meist nicht sehen, wahrnehmen und wahrhaben. Wir wollen sie nicht in unserem Leben wissen. Daher streben so viele Menschen nach Sicherheiten ohne zu wissen, dass nur eines sicher ist und das ist eben der Wandel. Mehr in meinem  kostenlosen Online-Seminar!

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So kam es, dass auch ich mich meinen schlimmsten Ängsten stellen musste. Der Angst vor der Einsamkeit und der Hilflosigkeit. In dem Moment jedoch, als ich mich diesen beiden Ängsten stellte, schnellten die Gegenpole auf mich zu. Der Wandel trat in einer Form ein, wie ich ihn nicht erwartet hatte. Man spürt sofort, das etwas anders ist, das sich etwas anders anfühlt.

Der Wandel ist eine große Transformation und man fühlt, dass einem eine große Last genommen wird.

Für mich brachte der Gegenpol gleich mehrere Geschenke mit: Die Verbundenheit mit allen Dingen, unermessliche Kraft und Energie und gleichzeitig die Gewissheit, dass ich alles im Leben überstehen werde. Das ich alles schaffe. Das, was ich mir vorgenommen habe und auch das, was mich unerwartet trifft.

Gleichzeitig trat ich aus dem Opferdasein heraus und übernahm die volle Verantwortung für mein Leben.

Im Laufe meiner Tätigkeit erkannte ich, dass alle Ängste einen Gegenpol haben. Daher konzentriere ich mich in meinen Coachings oftmals auf die Widerstände meiner Klienten. In den meisten Fällen wartet dort die Erlösung auf sie. Das Ende allen Leides und des Schmerzes.

Natürlich gibt es noch weitere Waffen mit denen du dich selbst bekämpfst. Doch sind meiner Meinung nach die hier aufgeführten die ersten, die es niederzulegen gilt.

Hier die Waffen im Überblick:

  1. Glaubenssätze – finde Neue und dein Leben ändert sich sehr schnell.
  2. Meinungen – frage dich, was interessiert mich meine Meinung
  3. Motive – trenne dich von Sicherheiten und davon, allen gefallen zu wollen.
  4. Ängste – lerne sie zu akzeptieren, denn sie sind ein Teil von dir und der Polarität, an deren Gegenpol die Erlösung wartet.

Je nach dem, wo du im Leben stehst, wirst du über kurz oder lang deine Waffen ablegen müssen.

Deine Ängste zeigen dir lediglich auf, wo und womit du gegen dich kämpfst und welche Gefühle du nicht wahrnehmen möchtest. 

Über die Jahre kostet es viel Energie, Gefühle zu unterdrücken. Daher gib auf, lege die Waffen nieder. Diesen Kampf wirst du nicht gewinnen. Wie du das im Einzelnen noch tun kannst, findest du in meinem Buch „Rendezvous mit dem Leben“. 

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Schlussendlich wirst du sehen: Am Ende des Kampfes wirst du als Sieger hervorgehen. Jeder der sich seinen Ängsten stellt ist mutig und ein wahrer Sieger. Er ist sich seiner wachsenden Macht bewusst ohne sie zu mißbrauchen. Denn er ist auf seinem Weg zu einem mitfühlendem Wesen erblüht.

Schreibe mir eine Nachricht wenn du Fragen zu dem Beitrag hast. Gerne beantworte ich dir diese oder nehme sie in einen meiner nächsten Blogartikel auf.

Bitte hinterlass auch einen Kommentar. Über deine Anregungen und über dein Feedback würde ich mich sehr freuen.
Alles Liebe und bis bald,
Deine Christina 

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Ich freue mich auf dich.

Christina Didszun ist Diplom-Kauffrau (Marketing), Psychologische Beraterin und Autorin. Als Mentalcoach arbeitet sie seit über 16 Jahren erfolgreich mit gestressten, süchtigen und angstbesetzten Frauen.

Nach ihrer Selbstbefreiung (20 Jahre Bulimie) beschloss sie die Karrierewelt zu verlassen, um ihr gesammeltes Wissen über Stress und Ängste, betroffenen Frauen weiter zu geben. Als Autorin der Bücher: „Als der Schmerz aufhörte die Seele zu essen“ und „Rendezvous mit dem Leben“ half sie bereits zahllosen Frauen, ihren Weg in die Freiheit zu finden. In ihrem neusten Werk, „Der Friedensstifter“ vermittelt sie dem Leser tiefe, richtungsweisende Botschaften.

Ihr Wunsch und ihr großer Traum ist es, dass „jede Frau einmal Gefühle von Freiheit, Glück und Lebensfreude spüren sollte“.

Mit ihrem Online-Business öffnet sie nun erstmalig die „Schatztruhe“ ihrer jahrelangen Erfahrung. Dies ist die Gelegenheit, kostengünstig von ihrem Wissen zu profitieren. Zahlreiche Videotrainings, E-Books, Hörbücher, Checklisten und weiteres Material stehen nach langer Vorarbeit in Kürze zur Verfügung. Kontakt zu Christina Didszun:  https://www.christina-didszun.de/kontakt/

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  • Andrea sagt:

    Liebe Christina,
    herzlichen Dank dafür, dass du so offen und authentisch „deine Waffen“ aus deiner Vergangenheit mitteilst und erläuterst..und so viele Menschen an deiner Geschichte und deinem Weg in die Freiheit teilhaben lässt.
    Du triffst mit diesen 4 Waffen genau in`s Schwarze! Ich habe mir diesen Artikel schon etliche Male zu Gemüte geführt..und er regt mich sehr zum Nachdenken an..und „zum Schubladen-aufziehen“ um meine eigenen Waffen hervorzuholen..und sie mir bewusst zu machen und „niederzulegen“.
    Aber es braucht Mut und Entschlossenheit..sich von allen Sicherheiten zu trennen..sich von Angesicht zu Angesicht seiner Angst zu stellen..alte Glaubenssätze zu entlarven und in neue zu verwandeln..und zu erkennen, warum man sich so verbiegt.

    Du hast diesen Kampf beendet und deine dich sabotierenden Strategien abgelegt!
    Du machst den Frauen – egal ob sie nun an einer Essstörung oder einer anderen Sucht leiden und auch allen anderen Frauen, die von deinem Artikel „angezogen“ wurden Mut und Hoffnung und öffnest eine „Tür“..hinter der die Selbstliebe strahlt und schon sehnsüchtig wartet.
    Du hast es geschafft! Es kann jede Frau schaffen! Ich werde es auch schaffen!

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