Selbstliebe lernen: In 12 Schritten zu Glück, Erfolg und Lebensfreude.

Selbstliebe lernen ist ein Prozess, dem eine Entscheidung vorangeht. Die Entscheidung nämlich, dass ich mich selbst lieben lernen möchte. Dass ich genug habe von Schmerz, Leid und Kummer und dass ich den Weg in mein Glück suche.

Der Weg in die Selbstliebe geht meiner Erfahrung nach hauptsächlich über die Bewusstwerdung. Ich muss mir meiner Gedanken, meiner Gefühle und meiner Ängste bewusst werden. In diesem Prozess arbeite ich mit meinen Klienten vornehmlich schriftlich. Daher stelle ich dir hier meine Checkliste vor, mit der ich arbeite. Sie soll dir dienlich sein, damit auch du beginnen kannst, dich selbst lieben zu lernen, damit der Weg zu Glück, Erfolg und Lebensfreude für dich einfach wird.

Christina Didszun, In 12 Schritten zu Glück, Erfolg und Lebensfreude

Und nun schreibe zu den Punkten alles auf, was dir einfällt. Schreibe dir alles von der Seele und bringe es zu Papier. Zur Unterstützung habe ich dir Beispiele aus meinem eigenen Leben und aus meiner Praxis angeführt.

Viel Freude, auf deinem Weg in die Bewusstheit. Zu Glück, Erfolg und Lebensfreude

1. Was stört mich an mir? Was ist es, was ich gerade nicht akzeptiere?

Beispiel: Ich leide seit mehr als 20 Jahren an meiner lieblosen Ehe, habe eine unheilbare Krankheit oder habe eine Essstörung oder Sucht. Im Laufe der Zeit habe ich komplett die Kontrolle über meinen Körper, Verstand und mein Leben verloren. Ich hasse mich, wenn ich mich im Spiegel betrachte, dass ich so hässlich und unscheinbar bin. Ich hasse meine Brust, meinen Bauch einfach alles an mir. Andere Frauen hingegen sind schön, sind erfolgreich, haben einen liebevollen Partner, sie bewältigen ihr Leben. Sie haben einen perfekten Körper und ein perfektes Aussehen. Sie sind erfolgreich. Dagegen sehe ich wie eine hässliche Ente aus. Kein Wunder, dass ich nicht den richtigen Partner finde oder immer Opfer bin. Ich finde mich abstoßend. Mein ganzes Leben ist ein Disaster. Wie sinnlos alles ist. Keiner interessiert sich wirklich für mich. Keiner ist da, der mir hilft.

2. Welchen Vorwurf mache ich mir?

Beispiel: Ich bin eine Versagerin. Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden. Ich fühle mich im Leben hilflos und ausgeliefert. Ich fühle mich einsam und traurig. Ich weiß nicht, was Glück, Erfolg und Lebensfreude sind.

3. Wie kann ich mein Verhalten akzeptieren? Was kann ich dafür tun?

Beispiel: Ich erkenne und nehme wahr, dass ich mich als Versagerin bezeichne, die sich ungeliebt, hilflos, ausgeliefert und einsam erlebt. Ich beobachte, dass ich mich in die Opferhaltung begeben habe, aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt.

4.Ich nehme innerlich von meinem Vorwurf Abstand.

Ich beobachte die unzähligen zerstörerischen Gedanken und erkenne, dass dies alles Gedankengebäude sind, die mich und mein Leben kontrollieren.

5. Ich bewahre Ruhe und nehme meinen inneren Körper wahr.

Ich lass die wirren Gedanken kreisen und konzentriere mich bewusst auf meinen Körper.

Ich nehme wahr, wie es sich in meiner Brust und in meinem Ober- und Unterbauch anfühlt. Ich beobachte, wo Schmerz, Druck oder Verspannung sich befinden. Vielleicht kann ich auch Unruhe oder Aufgewühltheit beobachten oder dass die Körperempfindungen so extrem sind, dass ich der Vorstellung erliege, mein Körper könne explodieren oder auseinander brechen. Zerstört werden.

In 12 Schritten zu Glück, Erfolg und Lebensfreude

6. Ich reagiere nicht sofort, antworte mir nicht gleich oder suche nicht nach einer Lösung.

Ich unternehme nichts sondern beobachte lediglich meine körperlichen Reaktionen. Spüre ich einen Schmerz im Unterbauch, versuche ich nicht gegen ihn zu kämpfen. Denn je mehr ich den Wunsch verspüre ihn loszuwerden, desto stärker wird der Schmerz im Bauch sich manifestieren. Druck erzeugt Gegendruck. Wenn jetzt mein Verstand beginnt nach einer Lösung zu suchen, lass ich davon ab und kehre mit meinem Bewusstsein zum Körper zurück. Ich gebe mir weder Antworten auf meine Opferhaltung und mein Versagen, noch versuche ich den Schmerz aus meinem Körper zu bekommen, ihn loszuwerden. Ich reagiere auf gar nichts und werde stattdessen einfach nur still. Ich reagiere nicht.

7. Ich beobachte, wie in mir zwei Prozesse in Bewegung geraten. Einer gedanklich, mental und der zweite körperlich.

Jetzt kann ich meine zerstörerischen, verurteilenden Gedanken beobachten und wie sie mich an meinem Glück behindern. Kann erkennen, dass sie mich vollends beherrschen. Dass meine Gedankenwelt nur aus Sorgen und Problemen der Vergangenheit und Zukunft besteht.

Gleichzeitig spüre ich den ansteigenden Druck im Bauch, der sich zu einem starken Schmerz entwickelt und verfestigt hat. Er kann sich auch durch ein zuschnüren des Halses oder eine ständig zunehmende Enge in der Brust zeigen. Jeder Körper reagiert auf Druck in seiner eigenen Art und Weise.

8. Ich schaue nach Innen und beobachte meine Emotionen, Gefühle und Empfindungen.

Ich spüre erst noch vorsichtig, dann etwas mutiger in den Druck hinein. Beobachte, dass ich große Angst vor einer Verstärkung des Schmerzes habe. Spüre ich tiefer hinein, lasse mich in den Schmerz hineinfallen, kann es sein, dass wie aus der Tiefe eines Sees, des inneren Bewusstseins, das Empfinden, die Emotionen von Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Einsamkeit wie Bojen auftauchen.

Wobei ich erkenne, dass ich mich im derzeitigen Augenblick und in regelmäßig wiederkehrenden Situationen meines Lebens hilflos, ohnmächtig und einsam fühle. Da ich diese Gefühle ablehne, sogar fürchte und die dazugehörigen Emotionen nicht erleben möchte, kämpfe ich innerlich dagegen an. Dieser Kampf ist Auslöser von inneren Blockaden.

In einer weiteren Stufe löst er Druck im Körper aus und wenn er weiter geführt wird, reagiert der Körper mit heftigem Schmerz und letztendlich mit Krankheit. An dieser Stelle wird sehr deutlich, dass ich nur gegen Gefühle, die ich nicht wahrnehmen möchte, ankämpfe.

9. Ich schaue nach innen und beobachte meine Gedanken.

Während ich meine Aufmerksamkeit dem inneren Körper widme, werde ich beobachten können, wie schwer es ist, die Aufmerksamkeit dort zu belassen. Regelmäßig werden mich meine Gedanken wegziehen. In einem Gedankenstrom, der beängstigende Ausmaße annehmen kann. Dieser hat jedoch nur soviel Macht über uns, solange wir die Verwicklung nicht erkennen.

Je mehr Kraft wir aufwenden, also ebenfalls Druck in den Kampf gegen die Gedanken legen, desto länger wird er anhalten und fortbestehen.

Erkennen wir also das Verwickeltsein als etwas natürliches an und kämpfen nicht mehr dagegen, können wir leicht in die Körperwahrnehmung zurückkehren. Wir verändern auch hier nichts. Wir lassen unsere Gedanken einfach Gedanken sein um sie anschließend zu verlassen.

Christina Didszun, In 12 Schritten zu Glück, Erfolg und Lebensfreude

10. Ich beginne, Innen zu akzeptieren. Meine Gedanken, meine Körperreaktionen und meine dazugehörigen Gefühle und Emotionen.

Selbstliebe lernen und der Weg hi zu Glück, Erfolg und Lebensfreude: Ich beginne meinen Druck anzunehmen, ohne ihn verändern zu wollen. Ebenso nehme ich meine Gedanken an und meine Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Minderwertigkeit und Einsamkeit. Ich beobachte, wie ich mich davor fürchte und tue aber nichts dagegen. So bin ich in die totale Annahme all dessen was ist gegangen.

Ich darf mich hilflos, minderwertig, ohnmächtig, traurig und einsam fühlen und ich habe mich damit lieb. Ich bin ganz und gar liebenswert. Nichts gibt es an mir zu verändern und zu verbessern.

11. Achtung! Wichtig! Kann ich mich nicht akzeptieren.

Dann habe ich Angst vor den Gefühlen, die das Akzeptieren in mir auslöst. Das Nichtzulassen ist meine Furcht vor dem, was eintreten würde, wenn ich es zuließe. Könnte ich meine Hilflosigkeit, Minderwertigkeit akzeptieren, so bräuchte ich meinen Schmerz, Leid, Essstörung oder Sucht nicht mehr, die ich für diese Zwecke benutze.

Hingegen glaubt der Verstand, dass wenn ich mich mit all diesen Gefühlen akzeptiere, ich mich schuldig fühlen müsse. Ich währe kein guter Mensch, ich sei ein Versager.

In 12 Schritten zu Glück, Erfolg und Lebensfreude

12. Da dies nicht so ist, daran kann ich erkennen, wie ich an dem Schmerz, den sorgenvollen Gedanken festhalte.

Die Tatsache, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich auch mit meiner Essstörung, meiner Sucht ein liebenswerter Mensch bin, erschafft erst den Schmerz.

Dass Ohnmacht, Hilflosigkeit, Schuld, Scham, Trauer und Einsamkeit mir solche Furcht bereiten, dass ich pausenlos dagegen ankämpfe, raubt mir Kraft und Energie, die ich für die schönen und angenehmen Dinge im Leben einsetzen könnte. Würde ich die Furcht in mir akzeptieren, könnte sich der innere Druck lösen und ich würde Freiheit erlangen. 

Das Nichtakzeptieren einer unliebsamen Eigenschaft von mir und Angst sind das gleiche.

Ich sage mir: „Ich akzeptiere auch, dass ich mich nicht akzeptieren kann.“

Selbstliebe beginnt da, wo wir alles, auch unsere vermeintlichen Schattenseiten annehmen. Solange es etwas an uns abzulehnen und zu kritisieren gibt, können wir uns selbst nicht lieben. Die Tür zu unserem Glück, Erfolg und Lebensfreude bleibt verschlossen

Wenn du diese Fragen durchgearbeitet hast, würde ich mich freuen, wenn du mir deine Erfahrungen aber auch Fragen in den Kommentaren mitteilst.

Herzlichst, deine Christina

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Christina Didszun ist Diplom-Kauffrau (Marketing), Psychologische Beraterin und Autorin. Als Mentalcoach arbeitet sie seit über 16 Jahren erfolgreich mit gestressten, süchtigen und angstbesetzten Frauen. Nach ihrer Selbstbefreiung (20 Jahre Bulimie) beschloss sie die Karrierewelt zu verlassen, um ihr gesammeltes Wissen über Stress und Ängste, betroffenen Frauen weiter zu geben. Als Autorin der Bücher: „Als der Schmerz aufhörte die Seele zu essen“ und „Rendezvous mit dem Leben“ half sie bereits zahllosen Frauen, ihren Weg in die Freiheit zu finden.

Ihr Wunsch und ihr großer Traum ist es, dass „jede Frau einmal Gefühle von Freiheit, Glück und Lebensfreude spüren sollte“.

Mit ihrem Online-Business öffnet sie nun erstmalig die „Schatztruhe“ ihrer jahrelangen Erfahrung. Dies ist die Gelegenheit, kostengünstig von ihrem Wissen zu profitieren. Zahlreiche Videotrainings, E-Books, Hörbücher, Checklisten und weiteres Material stehen nach langer Vorarbeit in Kürze zur Verfügung. Kontakt zu Christina Didszun:  https://www.christina-didszun.de/kontakt/

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